die eindrücke von cuba & der alltäglichen materialsuche der cubaner verdrängten für 3 wochen mein augenleiden, den stechenden schmerz in der rechten herzkammer, den juckreiz des hautpilzes zwischen meinen zehen, das rückenleiden & die faulen zähne.
``ich habe dir einen fisch zum abendbrot versprochen & hier ist er``, sage ich im öligen licht der petroleumlampe & bringe uns einen teller mit reis & fischstücken & einen teller kohlsalat mit knoblauch, & während ich uns 2 gläser kalten jasmintee auf den tisch stelle, mit zitrone gewürzt & mit zucker gesüßt, beginnt maina bereits mit dem essen. es ist ziemlich warm in der wohnung, nur ein leichter luftzug geht durch die immer offenen, glaslosen fenster. kurz bevor wir zu ende gegessen haben, kommen wilfredo & sein freund nach hause, begrüßen uns herzlich & zeigen maina die küche. sie bewundert den elektrischen reiskocher, der mit druck arbeitet & nur gegen welttaugliche essensmarken zu haben ist. wilfredo macht uns einen starken, cubanischen caffee, bei dem der zucker nicht fehlt. wir nehmen die tassen mit in mein zimmer, das ich von den beiden gemietet habe, gehen um die flache holzsitzecke mit dem fernseher, der ständig läuft, am eisengitter vorbei, das die eingangstür aus glas sichern soll & jetzt als regal für liebevoll drapierte stoffpuppen dient. in der türschwelle sage ich den beiden, die sich in der küche den reis & den restlichen fisch warm machen, guten appetit, & sie lachen laut & wünschen uns das gleiche. maina legt sich sofort auf mein bett, & ich schmiege mich an sie, um für eine zeit lang neben ihr auszuruhen. wir müssen eine weile geschlafen haben, denn als wir aufwachen, ist der fernseher aus & das radio läuft in der küche.
``tienes un pleselvativo aquí¿` ``si, pero no ahora.`` ``no, todavía no, papi. vamos a hacel el amol¡`
ihre flache nase, die vielleicht flachste nase der welt, über meinem haar, küßt maina meine stirn & meine augen, greift mit der linken hand meinen nacken & schiebt ihren schlanken körper über mich. ich bin rücklings ausgestreckt auf dem bett. schlaftrunken spüre ich ihr gewicht auf mir, ihre kleinen, weichen brüste & ihre leicht kreisenden hüften, deren kurze stöße mein pferdchen wecken, das sich langsam aus dem stall macht, die runde, sich drehende erde zu sehen. ich strecke die arme nach oben aus & ergebe mich, so daß unsere augen zeit haben, sich zu verabreden.
wir streifen uns beide die hemden über den kopf & schmieden ein geflecht aus warmer haut. ihre cacaofarbenen knospen fahren mein brustbein entlang & werden dabei hart wie lederknöpfe. warm jagt ihr das blut die halsschlagader herauf. ich küsse die dunkle haut hoch bis zum haaransatz hinter dem ohr. in meinem schritt drückt ihr knie aus ebenholz gegen meine marmorsäule. wir machen gleichzeitig 3 kurze fickbewegungen & lachen beide laut.
``todavía no, mami.`` maina streift sich hastig die radlershorts ab, & ich ziehe meine jeans aus, so schnell ich kann. wir richten uns im hocken auf, wie 2 schlangen, die kämpfen wollen, & drehen uns gegeneinander, die knie überkreuzt, so daß sie im schritt reiben & sich zwischen die beine graben. mainas hand gleitet meine milchige flanke entlang nach unten über den hüftknochen & greift sich die rohe banane vor ihrem knie, um sie mit den fingerspitzen zu drücken, bis sie in der schale 2 winzige, durchsichtige tropfen süßes aroma versprüht. ich lutsche unterdessen abwechselnd an den festen, auberginefarbenen hügeln ihrer brüste. immer wenn ich zubeiße, fließt ein schluck heißer atem über mein ohr.
ich greife ihren rücken, ziehe ihren brustkorb an mich & lege die warme innenfläche meiner hand auf den letzten wirbel ihrer lende. beide lockern wir unseren griff. meine finger fliegen über ihren bauch, überqueren den nabel & landen am bund ihres höschens oberhalb des venushügels. unter dem fadenscheinigen fetzen fühle ich ihre warme, dunkle schnecke gegen meine hand gelehnt. kurze, feste haare schauen vorwitzig unter dem rand hervor.
was soll ich machen? wenn ich jetzt zurück zum saum taste & den ausgeleierten gummi leicht anhebe, kann ich einen finger, vielleicht den ringfinger, in die hautfurche neben ihren schlitz legen, oder mit dem zeigefinger, wie mit einem silberlöffel die haut einer frischen caramelcreme, ihre schamlippe zur seite ziehen, bereits schleimig vom saft ihrer pflaume, & den mittelfinger, der in anderen gegenden nicht umsonst der stinkefinger genannt wird, in die warme puddingspalte tauchen, nur einen kurzen augenblick lang, bis er sich mit venussaft befeuchtet & ihn mir in den mund stecken, um ihre fährte aufzunehmen. möglicherweise riecht sie wie frische erdnuß oder wie zimt, vielleicht ein bißchen schärfer, nach verbotenen sachen, nach dingen, die auf der zunge beißen & lange nachschmecken, nach meerestieren & nach frischem braten, nach zwiebeln & knoblauch & nach einem winzigen rest ranzigem butterfett.
unterdessen schieben ihre scharzen finger meine vorhaut über die rot glänzende eichel. im zimmer verteilt sich ein salziger duft. maina spannt das dünne, feinfühlige häutchen ohne mitleid meinen schwanz entlang nach unten, um es mit einem ruck eine winzige strecke gegen den strich zu bürsten. blau treten die adern vor. als meine augen den himmel sehen, läßt sie los, & die weiße rinde meines blutgefüllten halms zieht sich erleichtert zurück, aufmerksam verfolgt von einer erfahrenen hand. behutsam melken 5 finger an meinem glatten, frisch gestochenen spargel. maina beugt ihre nase näher an meinen schoß & berührt mit ihren weichen lippen die rote kirsche auf meinem vanilleeis. unterdessen streiche ich ihr den letzten stoff vom körper. genüßlich liegt sie an meiner seite, das kinn neben meiner geschälten banane, ein bein lang gestreckt, das andere an meine brust gelehnt. sie hat hunger oder zumindest lust, was in den mund zu nehmen. mir geht es nicht anders.
mit der nase fahre ich an ihrem schenkel entlang, bis es nicht mehr weitergeht. vor meinen augen glänzt braun ein ovales schatzkästchen, wie mit frischem lack überzogen. ich öffne den rosanen spalt in der mitte 2 finger breit, um mit der zunge am nassen rand zu lecken & die inneren schamlippen, den 2ten mund zu küssen. licht fällt warm auf ihren nektar, dick & zähflüssig, süß & labend. ich schlürfe alles auf, was ich erwische & stoße an eine kleine, harte bohne am oberen ende.
mit riesigen lippen, weich wie kartoffelpuree, umschließt mainas mund meine leuchtend rote, wehrlose spitze. ihre dunklen, schlanken finger reiben an meinem weißen schwanz, daß die milch schäumt. die ersten tropfen meiner vorfreude rinnen gleich aus meinem becken, wenn sie so weiter leckt. ich glaube, sie sagt was.
``no, todavía no, papi, no mi amol, todavía no.`` ich beiße in die reife pflaume vor meiner nase, bis aus dem fruchtfleisch schaumige tropfen fließen. maina verliert einen augenblick den atem & verhindert in letzter sekunde, daß mir die milch daneben fließt.
das war äußerst knapp mein schatz, denn wenn der deckel erst mal auf ist, läuft die kanne schnell aus.
``tienes un pleselvativo¿` ``allá en mi borsa.`` maina zerbeißt hastig das tütchen, zieht den schlüpfrigen, durchsichtigen kondom heraus, der wie üblich nach alten autoreifen riecht, & rollt ihn mit 3 wuchtigen schlägen über mein rohr. wir können beide nicht mehr warten. wir müssen beide ficken. jetzt gleich. bis die kanne in den becher läuft, dauernd rein raus, rein raus, ficken, bis keiner von uns zurück will.
maina setzt sich auf meinen schoß, hebt ihr becken & schiebt ihre weiche muschi auf meine elfenbeinstange. ich tauche 2mal in die schnecke ein, spüre die glühende wand & ziehe mein ding wieder bis zum eingang vor. maina schaut nach unten, beugt ihr becken & wir beginnen das spiel von vorn. 2mal kurz rein & wieder zurück. das ist außerirdisch, so kann es gehen, gleich nochmal. rein raus, rein raus, saftig, heiß. warte, warte, nicht so schnell, du bist verrückt. ich will ihn wieder hervor holen & maina beginnt, mich nach allen regeln der kunst zu reiten. ihre enge ritze zieht sich zu einer schmalen ritze zusammen, in der mein pfahl verschwindet. in schnellen, kurzen stößen fickt maina auf & ab, bis sich mein schwanz prall füllt & jeden augenblick zu platzen droht.
``todavía no, no mami, todavía no.`` ich schlage ihr mit der flachen hand auf den po, & sie verharrt augenblicklich mucksmäuschenstill in der bewegung.
wir rollen zur seite. ich greife ihr bein, hebe die kniekehle nach oben & mache die bahn frei für den näxten ritt. jetzt ist alles offen. während ihre hände meine hüften halten & mich zu ihr ziehen, schiebe ich den dicken, weißen lümmel sachte durch das schwarze, sperrangelweit geöffnete tor in ihr warmes, dunkles schneckenhaus. zu ihrer zufriedenheit. eine hand unter ihrem knie, die andere hinter ihrem nacken. wir küssen uns tief & lecken unsere nassen lippen gegenseitig ab. ich kann nicht aufhören. mein vanilleeis will in ihrer heißen schokoladensoße baden. mein weißer stengel will in den dunklen schlitz mit dem beißenden sirup tauchen, bis wir erneut unterbrechen müssen, bevor meine milch überläuft & der ganze spaß vorbei ist.
maina, du bist ungeduldig. wir sollten die hüften jetzt nicht gegeneinander, sondern miteinander bewegen, mein schwert tief in deiner scheide steckend, so daß nur an den wendepunkten druck entsteht, wenn wir die richtung ändern. unser ficken wird ausladender & dabei langsamer, so als verursache die bewegung einen schmerz, den wir beide suchten, & während sie mich ganz in sich aufgenommen hat, mein harter, steifer schwanz in ihrer nassen, weichen scheide, während ich darüber nachdenke, wie wir uns die lust verlängern können, während ich vergesse, mich zu bewegen, mich an maina festhalte, als wäre es das einzige auf der runden, sich drehenden erde, was ich habe, während ich meine füße im liegen strecke, so, als wollte ich über eine mauer schauen, um zu sehen was hinten dran passiert, & mich in den schönen, weit offenen augen mit den langen wimpern verliere, höre ich eine zarte stimme an meinem ohr. ``sí papi, sí, ahora sí``, & ich ergieße all meinen saft in ihre zuckende, melkende muschel, während mein steifer pumpt, als müsse er einen eimer leer machen. mit sanften, weichen stößen fallen wir uns lachend in die arme, meine caffeebohne & ich, der ausländische gast, dessen samen in einem plastiktütchen gefangen vor seinem schwanz baumelt, wie die letzten fettreste einer ausgelutschten leberwurst. mein engel, du hast mich gerettet.
sex ist gesund & heilend. er gleicht den hormonhaushalt des körpers aus, setzt die muskeln & den stoffwechsel in gang, labt die nichtexistierende seele, wäscht sie & reinigt sie von allen dunklen stellen & erneuert den lebenswillen, ob du ein armer schlucker bist oder ein reicher fatzke, ob du verkäufer bist, krüppel oder sportler, ob du grips im kopf hast oder dumm bist, wie bohnenstroh, ob du den kopf hoch trägst oder betrübt im sand vergräbst, all das spielt keine rolle beim sex, nichtmal, ob du lügst oder aufrichtig die wahrheit sagst, denn beim ficken zählt einzig & alleine, ob du gewillt bist & bereit, dich gehen zu lassen & dein innerstes nach außen zu kehren, zählt einzig & alleine echte näxtenliebe, zählt einzig, ob du deinen näxten & dich, nackt, wie der außerirdische euch schuf, & nackt wie du selbst, verletzbar & ungeschützt, verwundbar bis ins innerste hinein, beschnupperst, liebst, abschleckst & fickst, ohne vorbehalte & ohne wenn & aber.
meine tante erna, mittlerweile 83 jahre, spricht diese erkenntnis in ihrem hohen alter gelassen aus. als ich sie das letzte mal zur kur nach bad orb fahre, hinter linsengericht, noch hinter freigericht, der gegend, in der grimmelshausen vor gut 250 jahren seinen schabernack trieb, gesteht sie mir, daß sex in ihrem sowieso zu kurzen leben eine etwas zu geringe rolle gespielt habe. sex sei gesund & wichtig für den menschen, wiederholt sie laut, während wir im auto an den saftigen hügeln des spessarts vorbeifahren.
hannah hatte mich bemitleidet & mir deshalb ihre telefonnummer auf einem kleinen zettel zugesteckt. aber mitleid ist das letzte, was beim sex zählt. mitleid verpestet das klima, zerstört die lust, entschärft die sinne & belächelt den anderen, während sex ihn hoch einschätzt, ihn schützt, ihn benötigt & deshalb erhält. die angewohnheit, mein geld nicht zu den nutten zu tragen & für sex nix zahlen zu wollen, kommt mir lächerlich & blöd vor, angesichts der weisheit meiner betagten tante, die zu alt ist, um die aufmerksamkeit der jungen, stoßfesten stiere in den straßen auf sich zu lenken. anstatt steuern zu zahlen, sollten wir alle in den puff gehen & das geld verficken. es ist dann in doppelter hinsicht gut angelegt. erstens bekommt der staat nix davon zu sehen & 2tens, was viel wichtiger ist, tun wir uns & den ältesten therapeuten der runden, sich drehenden erde einen guten dienst, indem wir unsere körper, die einzigen, die wir haben, & alles was wir sind, einer gesunden, allumfassenden behandlung unterziehen & gleichzeitig den helfenden frauen der runden, sich drehenden erde, die noch dem bemitleidenswürdigsten menschen das gefühl geben, geliebt zu sein, ein kleines geschenk machen, das ihnen ermöglicht, ihre wohltuende & nützliche arbeit auch morgen noch zu verrichten. einer kann sein geld in der spielbank verprassen, im restaurant verfressen, in aktien anlegen, es für seinen garten ausgeben oder es versaufen, aber nix in der welt stellt ihn nachhaltiger zufrieden, nix macht ihn gelassener, nix ausgeglichener & sicherer, als das eine, gute, alte, immergleiche, jedes mal neue rein raus, ein schöner, süßer fick, wie ihn alle menschen, oder fast alle im kopf haben & ab & an auch hinlegen, so wie es sich gehört für einen menschen, der nicht davon träumt, gelebt zu haben.
männer brennen schnell ab. sie entzünden sich leicht & brennen dann sehr schnell ab. als ich maina, noch auf dem bett neben mir ausgestreckt, verträumt anschaue & ihr meine liebe gestehe, rollen sich ihre augen hinter die stirn & sie winkt ab. ``wollen wir nicht gleich von liebe reden, bloß wegen einer nacht.``
© m.k.
Michael Kloeckner Radio Radieschen Michael Kloeckner 2002-01-22